RhB – die Rhätische Bahn

Die roten Züge der Rhätischen Bahn sind nicht nur Verkehrsmittel in Graubünden. Die Strecken gehören zu den schönsten Bahnstrecken überhaupt, sie führen Touristen wie Einheimische nicht nur durch faszinierende Gebirgslandschaften, auch die Talquerungen über den Landwasserviadukt (oben), den Wiesener Viadukt (unten links) oder andere Viadukte bieten tolle Ausblicke!

Doch noch Herbst?

Von der Präzer Höhi am Heinzenberg Richtung Safiental

Aufstieg von der Talstation Darlux bei Bergün bis zur obersten Bergstation des zweiten, nur im Winter betriebenen Sessellift.

Das Panorama zeigt die flache Kuppe des Cuolm da Lantsch, den wir schon zu allen Jahreszeiten erwandert haben und, im Schattenliegend, das Vals Tuors

Von Rona zur Furtschella da Colm

Wir wollten nicht noch einmal den gleichen Weg einschlagen, den wir bereits zur Alp d’Err ab Tinizong gewählt hatten. Deshalb starteten wir nun ab Rona, trafen dann zwar irgendwann in einer verschlammtenen Kuhwiese, die uns bekannt vorkam… Dann aber ging es über Tsagot und Demat hinauf zur Furtschella da Colm über Colm da Bovs.

Der Weg war zum Schluss kaum bis nicht mehr ersichtlich. Wir erreichten zwar die gewünschte Höhe, mussten knapp einen Kilometer vor der Scharte umkehren, da unser Zeitplan uns aus dem Ruder gelaufen war.

Corn da Tinizong mit Wolken
Blick auf die gegenüberliegende Talseite, mit der Ostseite des Piz Forbesch

Von Alp Flix zur Falotta

Ein Strässchen führt von Sur hinauf bis fast zur Alp Flix. Der einzige und gebührenpflichtige Parkplatz (recht teuer im Vergleich zu dem, was die Nachbargemeinden verlangen) ist ca 800 m vor den ersten Häusern auf 1925 m ü. M.
Wir folgen der Beschilderung zum Piz Colm. Heute wollen wir allerdings nur bis auf die Anhöhe Falotta, es heisst 575 Höhenmeter durch ungespurten Schnee zu überwinden. Es ist schon ein paar Tage her, dass es schon wieder eine beträchtliche Menge von dem weissen Zeug gegeben hat. Bei heftigem Wind wurde der Schnee verfrachtet, so dass es genügend Stellen gibt, an denen das Gras noch hervorlugt. Der Wanderweg ist nicht imme gut zu erkennen, die meisten Wegmarkierungen kann man dennoch einfach sehen.

Von Falottapass sind es nur 50 Höhenmeter bis auf die dazugehörige Kuppe.

Die Aussicht ist, für solch eine einfache Wanderung, Spitze: auf der gegenüberliegenden Talseite Piz Platta und Forbesch, im Osten Piz d’Err, Piz Calderas, Tschima da Flix und Piz d’Agnel. Dahinter wissen wir: Dort liegt die Berghütte Chamanna Jenatsch, die bei genügender Form auch von der Alp Flix erreicht werden kann.
Nach Süden reicht die Sicht bis ins Bergell.

Über Nacht hatte es merklich abgekühlt, Pfützen und Bächlein hatten sich mit all ihren Juwelen herausgeputzt.

Von fast bewegungslos…

… bis fliessend

Val d’Err

Beim Aufstieg, ein Blick zurück
Richtung Piz Mitgel und Corn da Tinizong

Wir starten von Tinizong aus auf rund 1300 m Höhe, um kontinuierlich aufzusteigen, meist auf befahrbaren Straßen zur Alp d’Err, die in dieser Saison geschlossen ist. Wir wandern an den wenigen Gebäuden vorbei bis zum Talend auf etwa 2240 m, um die herrliche Aussicht auf Piz Jenatsch und Piz d’Err zu genießen.

Piz d’Err
Von Talende ein Blick zurück Richtung Alp d’Err
Piz Jenatsch

Crap Furo

Crap Furo, erreichbar vom Parkplatz der Skateline in Surava aus, ausgeschildert.

Rundweg (Pionierweg) etwa 2,5 Stunden

Der nadelförmige Felsen lohnt den unschwierigen Spaziergang, zuerst entlang des Flusses Landwasser, danach an einer Schwefelquelle auf schmalerem Pfad bergan.
Schneller ans Ziel kommt man, meist auf breiterem Weg, wenn man gegen den Uhrzeigersinn wandert.

Die Aussichten auf die Berge auf der nördlichen Talseite, u.a. Piz Linard waren an diesem Tag allerdings auch ein Highlight.

Von Munter nach Ziteil – Schnee bereits Anfang Oktober

Am Parkplatz vor Munter war nur eine Spur Schnee auf den Büscheln am Strassenrand zu sehen.
Ab 2000 m Höhe wurde es allmählich mehr, am 2200 m mussten wir dann schon echt stampfen!
Piz Toissa von Ziteil aus gesehen.
Eisiger Wind, Schneetreiben, von der Sonne bei unserem Start in Munter keine Spur mehr
Zurück zum Parkplatz Munter

3 Pässe beim Piz Ela

Fuorcla da Tschitta, 2331 m

Von Naz bei Preda auf markiertem Wanderweg und -pfad geht’s recht zügig aufwärts, teils recht steil die letzte Alm hoch. Wenn man nichts anders als nahezu senkrechte Felswände über losem Geröll sieht, biegt der Weg hinter einem Gesteinsrücken nach rechts, der Weg bis zur Fuorcla da Tschitta wird nun weniger schweisstreibend.
Aussergewöhnliche Aussicht auf den Piz Ela, an den sich links in der Ferne Corn da Tinizong und Piz Mitgel anreihen.

Fuorcla da Pischa, 2871 m

Der Wanderweg zur Fuorcla Pischa startet etwas südlich vom Albula Pass, am Parkplatz, wo auch der Wanderweg zur Chamanna Es-cha beginnt. Wir folgen diesem, zweigen aber etwa 1 – 1,5 km vor der Hütte nach links ab und dann geht es stetig bergan bis zur Fuorcla Pischa mit einem grossartigen Ausblick auf den Piz Ela.

Fuorcla digls Orgels
Eine der Felsnadelns auf der
Fuorcla digls Orgels

Von Savognin führt eine befahrbare Strasse in die Höhe zum Plang di Curvanera, 1844 m. Dort findet man den Wanderweg zur Fuorcla digls Orgels, 2699m, am Fuss des Corn da Tinizong.

Von Radons einmal um den Piz Mez

Blick auf die Fuorcla Saletscha und Piz Grisch
Fuorcla Starlera / Wissberg

Vom Parkplatz Radons nehmen wir den markierten Weg im Val Curtegns nach Fuorcla Surleva. Vom Pass aus folgen wir einem Weg rechts in Richtung Fuorcla Saletscha. Punkt 2752 m ist sehr wohl einen Umweg wert. Von der Fuorcla Saletscha führen uns recht neue Wegmarkierungen auf mehr oder weniger sichtbaren Wegen zurück in Richtung Val Schmorras und Radons.

Rund um Chamanna Jenatsch

Neue Bilder von Wanderungen im September 2020

Gletschersee Vadret d’Agnel
Piz Traunter Ovas von der Fuorcla da Flix
Piz Traunter Ovas von etwas unterhalb der Fuorcla Suvretta
Felsentor nicht weit vom Wanderweg
Julierpass – Fuorcla d’Agnel
nach dem Felsentor weiter bergan bis zur Fuorcla Leget
Piz Julier
gesehen von der Fuorcla Suvretta

Lichtstimmungen

Jeder freut sich bei einem Hüttenbesuch auf stahlblauen Himmel und gute Fernsicht.

Doch Fotografen mögen dunkle Wolken oder Nebel, auch dann können manchmal interessante Bilder entstehen …

Tschima da Flix

Am 5. Juli 2019 stiegen wir von der Jenatschhütte entlang des Agnelgletschers bis zur Fuorcla da Flix auf. Von dort hat man bereits eine tolle Aussicht ins Sursestal und sieht die bereits gut machbaren Aufstiegsmöglichkeiten für Wanderer aus Marmorera oder der Alp Flix.

Bis zum Vorgipfel des Tschima da Flix sind es noch etwa 250 Höhenmeter, die jedoch problemlos erwandert werden. Die Aussicht bis hin zum Berninamassiv is atemberaubend!

Blick hinab auf den Gletscher und hinüber zum imposanten Piz Calderas.

Jenatschhütte

Jill Lucas und Dani Sidler sind die neuen Hüttenwarte der Jenatschhütte . Saisonstart war am 22. Juni 2019.

Je nach Witterung wird die Hütte bis ca Mitte Oktober bewirtet sein.

Anschließend dann wieder über Sylvester/Neujahr.
In die Wintersaison wird dann Mitte Februar starten.

Näheres unter www.chamannajenatsch.ch

Die Chamanna Jenatsch früh morgens am 20. Juni 2019

Die Jenatschhütte liegt in der Gemeinde Bever (Kanton Graubünden) auf 2653 m ü. M.
Kürzester Zustieg ist von der Julier-Passstraße, zwischen Bivio und dem Julierpass, Parkplatz ca 50 Höhenmeter unterhalb des Ospizio La Veduta. Startpunkt auf ca 2200 m ü. M. über die Fuorcla d’Agnel, 2980 m ü.M. Abstieg durch den Vadret d’Agnel bis ca 2510 m ü.M., dann am linken Ufer des Ova d’Err hinauf bis zur Brücke. (Im Sommer führt ein markierter Wanderweg durch den etwas abschüssigen Hang des 3053 m hohen Gipfels westlich der Chamanna Jenatsch zur Brücke, ohne bis aus 2510 m absteigen zu müssen). Dauer: etwa 4 Stunden.

Etwas länger dauert der Fußmarsch ab der RhB-Bahnstation Spinas auf 1815 m ü.M. Immer entlang des Bachs Beverin, an der Alp Suvretta vorbei bis zu Alp Tegia d’Val auf breitem Weg, dann auf markiertem Pfad weiter durch den Val Bever, zum Schluss ein letzter konsequenter Aufstieg von 250 Höhenmetern zur Jenatschhütte. Dauer: etwa 4 1/2 Stunden.

Weitere Zustiegswege auf der Seite der Jenatsch Hütte.

Roccabella

Wir durchqueren Bivio, wo wir am Eingang des Dorfes, aus Richting Savognin kommend, das Auto auf dem großen Parkplatz abgestellt haben. Wir steigen rechts das Sträßchen auf, unter dem Skilift durch und dann durch Hochtal auf der verschneiten, nun gedammten Straße Richtung Süden. Bei den Häusern Cadval zweigen Spuren zumRocabella nach links ab. Geradeaus geht’s zum Passo Lunghin.

Hinter Roccabella steigt die Morgensonne auf. Anfangs geht’s hier noch recht gemächlich. Doch ab der Bacchetta d’Emmat geht es dann recht stramm bis zum Gipfel hinauf, was bei dem vielen Schnee mit den Schneeschuhen doch schon recht anstrengend ist.

Die Aussicht von oben auf den Julierpass und Piz d’Emmat ist aber die Mühe wert.

We cross Bivio, where we parked the car at the village entrance, coming from Savognin, and we walk up the small road, under the ski-lift, and head for the housesCadval. At this point tracks are going straight southward to Passo Lunghin, but we are continuing to the left to Roccabella.

Morning sun is coming behind Roccabella. The climb to Bocchetta d’Emmat is going rather straight forward. But from 2500 m to the top of Roccabella, 2730 m, ist very steep, especially with the fresh snow it’s not always an easy snoeshoe trail.

Nous traversons Bivio, où nous avons garé la voiture sur le parking à l’entrée du village sur la gauche, en venant de Savognin. Nous montons la petite route à droite à la sortie de Bivio, passons sous la remontée mécanique et suivons la route, enfouie sous 50 cm de neige bien préparée. Aux maisons de Cadval des traces mènent plein sud vers le Col Lunghin.

Nous virons à gauche. Roccabella cache encore le soleil matinal qui ne tardera pas à nous imposer de mettre nos lunettes de soleil pour monter en pente assez régulière à la Bocchetta d’Emmat. D’ici, à 2500m jusqu’au sommet de Roccabella, 2730 m, la pente devient plus raide, et, avec la neige fraîche, l’ascension est assez fatigante en raquettes.

Mais la vue du sommet vers le col du Julien et le Piz d’Emmat valent bien d’avoir fait l’effort.

Piz dal Sasc

Wir durchqueren Bivio, wo wir am Eingang des Dorfes, aus Richting Savognin kommend, das Auto auf dem großen Parkplatz abgestellt haben. Wir steigen rechts das Sträßchen auf, unter dem Skilift durch und dann durch Hochtal auf der verschneiten, nun gedammten Straße Richtung Süden. Bei den Häusern Cadval zweigen Spuren zum Roccabella ab.

Auf Schneeschuhen geht es dann weiter zum Passo Lunghin.

Piz Lunghin 2779 m und Piz dal Sasc 2920 8liegen nebeneinander. Beide sind in etwa gleichhoch, Piz Lunghin auf den letzten 100 Metern aber wesentlich steiler. Tolle Aussicht ins Engadin und den Maloja Pass

We cross Bivio, where we parked the car at the village entrance, coming from Savognin, and we walk up the small road, under the ski-lift, and head for the housesCadval. At this point tracks are leaving to the left for Piz Roccabella. But we are continuing southward with a regular rather smooth colb to Passo Lunghin 2664 m.

Piz Lunghin 2779 m and Piz dal Sasc 2920 m are next to each other, They are at more or less the same altitude, but Piz Lunghin is much steeper for the last 80 m. Stunning view to Bernina, Engadin valley and Maloja Pass.

Nous traversons Bivio, où nous nous garons sur le parking payant à l’entrée du village, et nous montons sur le haut-plateau par une petite route sur la droite à la sortie du village. A une centaine de mètres plus haut, nous passons sous la remontée mécanique et nous continuons jusqu’aux maisons de Cadwal. Ici des traces bifurquent vers Roccabella, mais nous gardons la direction Sud. Nous montons constamment en raquettes jusqu’au col Lunghin à 2664 m.

Le Piz Lunghin à 2779 m et le Piz dal Sasc à 2720 m sont l’un à côté de l’autre. Mais les derniers 80 m du Piz Lunghin sont beaucoup plus raides.

Belles vues sur Bernina, la vallée d’Engadin et le col de Maloja.

Winter 2018-19

Ein langer Winter mit äußerst viel Schnee!

Ideale Bedingungen zum Schneeschuhwandern, vorausgesetzt man berücksichtigt die Vorsichtsmaßnahmen des SLF.

Val d’Agnel – Chamanna Jenatsch

Sommerzustieg zur Chamanna Jenatsch vom Julierpass aus über die Fuorcla d’Agnel. 3,5 – 4,5 Stunden reine Gehzeit.

Vom Hospizio La Veduta oder vom Parkplatz etwa 50 Höhenmeter unterhalb von La Veduta – 2220 m.ü.M. geht’s hinauf zur Fuorcla d’Agnel, 2980 m.ü.M., die man vom Startpunkt noch nicht sehen kann.

Fotos von der Fuorcla d’Agnel hinunter Richtung Chamanna Jenatsch, und am folgenden Morgen, bei Sonnenaufgang, von der Jenatschhütte aus.

Dann hinunter zur Jenatschhütte, 2650 m.ü.M.

Fotos vom 21./22. Juni 2019 sowie 02.Juli 2019 und 23./24.Juli 2019