National Park Los Glaciares

Fitz Roy und Cerro Torre gehören wohl zu den Hauptzielen der Patagonien-Reisenden.

Der Ort El Chaltén, am 12. Oktober 1985 gegründet, um den Anspruch Argentiniens gegenüber Chile auf das Gebiet zu verankern. Noch heute scheinen die Grenzen hier zwischen den beiden Ländern noch immer nicht genau definiert und fehlen auf den Karten der Tourengänger. Diesen wird jedoch angeraten, bei Wanderungen im vermuteten Grenzbereich stets den Pass mitzuführen, da auch das Gletschereis nicht frei von Grenzbeamten ist.

Im Ort El Chaltén – im Sommer etwa 1500 Einwohner – merkt man allerdings hiervon nichts. El Chaltén besteht einerseits mehrheitlich aus Touristen- und Expeditionsunternehmen, die Ausrüstung sowohl vermieten als vekaufen, Expeditionen und Klettertouren anbieten, andererseits aber auch Bars und Restaurants, kleinen Supermärkten, einem Camping und, nicht unwichtig, einer Tankstelle.

Fitz Roy (ursprünglicher Name El Chaltén – der rauchende Berg) ist schon von weitem sichtbar – falls er nicht, wie sein Name sagt, in Wolken gehüllt ist.


Vulkane in Patagonien – monochrome

Schneebedeckt, auch noch im April, nach dem Sommer auf der Südhalbkugel…

Lanin, Villarica, Llaima oder Lonquimay, alles Ziele, die zu einer Patagonienreise dazugehören!

Lichtstimmungen

Jeder freut sich bei einem Hüttenbesuch auf stahlblauen Himmel und gute Fernsicht.

Doch Fotografen mögen dunkle Wolken oder Nebel, auch dann können manchmal interessante Bilder entstehen …

Jenatschhütte

Jill Lucas und Dani Sidler sind die neuen Hüttenwarte der Jenatschhütte . Saisonstart war am 22. Juni 2019.

Je nach Witterung wird die Hütte bis ca Mitte Oktober bewirtet sein.

Anschließend dann wieder über Sylvester/Neujahr.
In die Wintersaison wird dann Mitte Februar starten.

Näheres unter www.chamannajenatsch.ch

Die Chamanna Jenatsch früh morgens am 20. Juni 2019

Die Jenatschhütte liegt in der Gemeinde Bever (Kanton Graubünden) auf 2653 m ü. M.
Kürzester Zustieg ist von der Julier-Passstraße, zwischen Bivio und dem Julierpass, Parkplatz ca 50 Höhenmeter unterhalb des Ospizio La Veduta. Startpunkt auf ca 2200 m ü. M. über die Fuorcla d’Agnel, 2980 m ü.M. Abstieg durch den Vadret d’Agnel bis ca 2510 m ü.M., dann am linken Ufer des Ova d’Err hinauf bis zur Brücke. (Im Sommer führt ein markierter Wanderweg durch den etwas abschüssigen Hang des 3053 m hohen Gipfels westlich der Chamanna Jenatsch zur Brücke, ohne bis aus 2510 m absteigen zu müssen). Dauer: etwa 4 Stunden.

Etwas länger dauert der Fußmarsch ab der RhB-Bahnstation Spinas auf 1815 m ü.M. Immer entlang des Bachs Beverin, an der Alp Suvretta vorbei bis zu Alp Tegia d’Val auf breitem Weg, dann auf markiertem Pfad weiter durch den Val Bever, zum Schluss ein letzter konsequenter Aufstieg von 250 Höhenmetern zur Jenatschhütte. Dauer: etwa 4 1/2 Stunden.

Weitere Zustiegswege auf der Seite der Jenatsch Hütte.