Alabasterküste im Winter

Die Jahreswende in der Normandie zu verbringen (oder, wie in anderen Jahren in der Bretagne… ) kann schon mit einem großen Vertrauen in den Wettergott verbunden sein…

Dass dieses Vertrauen nicht immer den ersehnten Erfolg bringt, zeigten die zwei Wochen Ende Dezember 2022 /Anfang Januar 2023. Sonnenanbeter warteten während dieser Zeit oft vergeblich, und auch Fotografen waren tolle Lichtstimmung meist nur Wunschvorstellungen…
Niesel- bis Dauerregen, Pfützen und im Schlamm versinkenden Wanderschuhe standen wohl erher an der Tagesordnung…

Nun gut, schlechtes Wetter gibt’s ja anscheinend nicht, nur unangepasste Kleidung…

Unter diesen Voraussetzungen behielt die Alabasterküste dennoch ihren Charme:
Fisch, Jakobsmuscheln und Austern sind auch bei Regen frisch und lecker!

Hier drunter einige Farbbilder (Digitaldrucke auf Mattpapier im Format 50×40 cm, Fotogröße 26 x 17,3 cm)

Alabasterküste

Côte d’Albâtre

Von Etrétat bis Fécamp, von Quiberville bis Veules-les-Roses und weiter nach Norden ziehen sich die schroffen Kreidefelsen der Alabasterküste. Man kann oft am Klippenrand entlang wandern, oder aber am Kieselstrand unterhalb der Felsen den Blick nach oben richten.

Allerdings ist Vorsicht geboten: Immer wieder brechen riesige Felsblöcke unerwartet ab und können den zu mutigen Fotografen mit in die Tiefe reißen, oder ihn am Strand erschlagen… also besser auf Distanz bleiben.

Andererseits sollte man die Gezeitentabelle im Auge behalten, nicht alle Abschnitte liegen bei Flut unter Wasser, und die einlaufende Hochwasser könnte den Weg zur nächsten Aufstiegsmöglichkeit unpassierbar machen

Etrétat

Etrétat

Falaise d'Amont
Falaise d'Aval
Etrétat
Etrétat
Etrétat

Die Kreidefelsen der Alabasterküste in der Normandie sind weltweit bekannt… und nicht nur bei Westeuropäern ein beliebtes Reiseziel. Auch bis in fernöstliche Länder ist die Kunde vorgedrungen, dass man auf einer Europatour diese Landschaft nicht verpassen sollte!

Mont Saint Michel