Bei Campill: Crep da les Dodesc

Ab Campill führt eine Piste bis zum letzten Parkplatz aufca1600 m.ü.M.; wenn man nicht gerade einen tiefgelegten Sportwagen steuert, sollte jeder auch die auf dem Strassenschild “nur für Anreiner ab 1,6 km” ziemlich genau diese Distanz auch fahren können. Platz für etwa 10 Fahrzeuge.
Der Wanderweg N°9 führt schnell bergauf, dann trifft man auf den Weg N°6, der anfangs noch recht breit, mit der Distanz allerdings ein schmaler Pfad ist. Auf 2020 m.ü.M. verlässt man den Wanderweg zur Puezhütte und zweigt rechts ab auf die N°12,
Die goldfarbenen Lärchen bei stahlblauem Himmel lassen uns schon den Anstieg bis hierhin geniessen.
Auf gutem Pfad wandern wir bis zum Gipfel, der Abzweig vom (unmarkierte Pfad Richtung Capuziner) ist beschildert.

Sicht auf das Tal von Campill und den Peilerkofel

Die Aussicht von diesem harmlosen Gipfel auf 2384 m.ü.M. ist echt lohnenswert. Die fast senkrecht abfallenden Klippen gewähren fantastische Ausblicke, z.B. auf den Peitlerkofel.

Lagazuoi

Von Capanna Alpina bis zum Lagazuoi

Von der Capanna Alpina 1729 m – also nur leicht über 1000 Höhenmeter zum Gipfel Lagazuoi – folgen wir der Pistenbulli-Trasse hinauf entlang der Skipiste bis zur Ütia Scotoni 1985 m. Mit dem Weg Nr 20 geht es anfangs flach über die Alm. Der Spass ist allerdings von kurzer Dauer. Am Talende geht es auf gutem Pfad 200 m hinauf bis zum Lago de Lagació auf knapp 2200 m.

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Ütia Scotoni

Weiter nach Lagazuoi

Anschliessend führt der Wanderpfad 20, weiterhin gut gekennzeichnet, bis zur Forcella Lagazuoi, 2573 m.
Ab hier dann ost-süd-ost bis zum Rifugio Lagazuoi 2752 m und darüber hinaus ohne Schwierigkeiten zum Gipfel 2778 m.

Fantastische Aussichten, sowohl von der Bergbahnstation wie auch bis hin zum Gipfel: Marmolada und Tofana de Rozes, senkrecht nach unten der Falzaregopass, in der Ferne mit 3205 m thront Ponta de Sorapis über Cortina d’Ampezzo!

Zum Bivacco della Chiesa – leider nicht!

Eigentlich hatten wir geplant nicht direkt zur Forcella Lagazuoi zu wandern, sondern unterwegs nach links steil hinauf zum alten, leerstehenden Bivacco della Chiesa hochzusteigen. Der Pfad durch den Schotter war auch auf den ersten paar hundert Metern gut zu sehen, allerdings schien er sich im extrem steil Geröll zwischen den Felsen gänzlich zu verlieren, und wir zogen es vor, den Plan zu änderen.
Bei Rückweg am späten Nachmittag zur Ütia Scotoni kamen uns zwei lokale Jäger entgegen, die uns dann bestätigten, dass der Pfad zum Bivacco della Chiesa inzwischen für Wanderer nicht mehr machbar wäre.

Scotoni
Abstieg zur Ütia Scotoni

Vom Grödner Joch Richtung SAS Ciampac

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Aufstieg vom Grödner Joch bis zum Rifugio Jimmy, dann weiter Richtung Danter les Pizes mit dem Wanderweg 2. Sowohl die Aussicht auf die südlich der Passstrasse gelegene Sella Gruppe als auch die steilen Zacken, den Menhiren (Hinkelsteinen) von Obelix nicht unähnlich bieten sowohl im Morgenlicht als auch Nachmittags bestechende Ausblicke! Bald erreicht man den Cir Pass.

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Weiter Richtung SAS Ciampac

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Nach einem kurzen Abstieg und Gegenanstieg gelangt man zum Pares de Crespeina, mit, wenn nicht Gipfelkreuz dann halt Passkreuz.
Ab hier folgen wir dem unschwierigen mit 2A markiertem schmalen Pfad bis zum Gipfel des SAS Ciampac, , 2672 m. Die Alpendohlen warten schon, ahnen diese doch, dass die Wanderer den ganzen Sommer hier die Mittagspause einlegten.

Dann geht’s weiter, mit Blick auf den Piz Sassonger und dahinter die Heiligkreuzkofel Gruppe bis hinab zur Forcella di Ciampei. Danach dann wieder zurück zum Pres de Crespeina auf dem Wanderweg 2.

Von Brückele über Törl bis zur Rossalmhütte

Ab Brückele (Ponticello) hinauf – mit Sicht auf Dürrenstein und Drei Zinnen

Kostenpflichtiger Parkplatz Brückele (auf der Strasse zur Plätzwiese).
Ab hier wird auch noch Mitte Oktober eine Maut erhoben, um bis zur Plätzwiese weiterzufahren.
Wir wollen allerdings von hier loswandern, und nehmen den Wanderweg 29 , achdem wir der nachh rechts abzweigenden Piste nach ein paar hundert Metern gefolgt sind. Ein schmaler Pfad, der bis Törl recht steil ist, bringt uns an den Fuss des Grossen Rosskopf.

Hinauf zum Törl liegt schon etwas Schnee, doch nicht soviel, dass man beim Wandern Schwierigkeiten hätte. Dann geht’s auf dem Wanderweg 28 weiter. Auf der Hochebene östlich von Grossen aufen wandern wir teils weglos, um auch eine Aussicht auf den Seekofel und den Anstieg von der Pragser Wildsee Seite zu bekommen.

Der Abstieg führt dann an der Schneemessstation mit dem Wanderweg 4 hinab, an der Rossalmhütte vorbei. Die 4×4 Piste führt bequem hinunter, vorbei an der Roten Wand und der Kleinen Gaisl zurück nach Brückele.

Von Pederü zu Fanes Hütte und Limojoch

Aufstieg von der Pederü Hütte zur Fanes Hütte

Anfahrt mit dem Auto bis zum Rifugio Pederü.
Von dort aus, teils auf Wanderweg, teils auf der Schotterpiste der Hütten Rifugio Fanes und Rifugio Lavarella weiter hinauf.

Heute, nach dem Schnee vor ein paar Tagen, ist die Piste noch feucht, es staubt demnach nicht, als die 2 – 3 Vierradanriebe vorbeifahren. Wenn in der Hochsaison die 4X4-Taxis im Touristentakt hochpreschen, dürfte das wohl anders aussehen.

Pederü
Blick kurz nach dem Start auf den Hang über der Pederühütte

Weiter bis zum Limojoch

Wir laufen an der Fanes Hütte vorbei bis hinauf zum Limojoch. Es war schon nicht warm bis hierher, doch noch stellt sich eine stramme eisige Bise ein, es wird recht frostig, und wer die Aussicht auf die Col Bechei ein paar hundert Meter westlich des Lé de Limo geniessen wollte, für den hiess es definitif Pulli und Wärmejacke aus dem Rucksack hervorkramen.

Rückweg mit kleinem, lohnenswertem Umweg an der Lavarellahütte vorbei.

Super Erdpyramiden

Erdpyramiden in Platten

Erdpyramiden bei Platten

Anfahrt von Bruneck Richtung Innichen/Toblach. Am Eingang zu Percha nach links abbiegen Richtung Oberwielenbach. Es stehen einige kostenpflichtige Parkplätze zu Verfügung. P2 dürfte der interessanteste sein. Auf gut unterhaltenem, kinderfreundlichem Waldweg geht’s dann etwa dreissig Minuten etwas bergan, von drei gesicherten Plattformen dann die Aussicht auf die erstaunlichen Erdhaufen.

Gleicher Weg zurück, da der Pfad weiter nach unten durch wetterbedingte Schäden momentan gesperrt ist.

Weitere Orte mit Erdpyramiden auf diesen externen Seiten

Piz da Peres

Parkplatz unterhalb vom Kronplatz am Furkelsattel, 1759 m. Von dort Weg N°3 zur Dreifingerscharte. Anfangs leicht auf und absteigender Waldweg, anschliessend steiler bis zur Scharte. Grössten Teils ein guter Wanderpfad, nur kurz vor dem Pass wurde der Weg wohl öfters wohl öfters von starken Regenfällen aus- und weggewaschen. Es wurde aber tüchtig gearbeitet, um den Wanderern einen sicheren Aufstieg zu ermöglichen.

Piz da Peres

Piz da Peres, spannender Abstieg…

Von der Dreifingerscharte zweigen wir nach rechts ab Richtung Piz de Peres, 2507 m.

Wenn der Gipfel von dieser Seite eigentlich recht sanft ansteigt, umso spannender ist’s auf der Nord- und Westseite.

Der Wanderweg zurück zum Furkelsattel führt westlich hinunter, man verliert sehr schnell an Höhenmetern, sollte allerdings festes Schuhwerk und genügend Trittsicherheit aufweisen können.

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Shadow

Chamanna Jenatsch – der Herbst hält Einzug

20210928 121336 5DS8737 Picuogl

Am 28. September 2021 sah es eigentlich noch nicht nach Herbst aus, als wir die Fuorcla d’Agnel überschritten… obschon, dort oben auf 3000 m windet es ja immer, aber an diesem Mittag fegte eine eisige, aber stramme Bise, T-shirts und Shorts waren eigentlich bereits falsch am Platz.
Doch die Sicht war extrem klar, vom Hang des Piz Traunter Ovas strahlten der Gletschersee des Vadret d’Agnel und der Piz Picuogl in Farben, die ans Surreale grenzten.

Chamanna Jenatsch – Herbst kommt!

Am folgenden Morgen, bei Sonnenaufgang hatte die Landschaft jedoch Winterkleidung angelegt…
Die Chamanna Jenatsch war über Nacht mit einer Spur Neuschnee überzogen worden.

Gezuckert mit ein paar wenigen Zentimetern Schnee oberhalb 2300 m war es dann echt Pulli und wärmere Hosen Zeit.

Gegen Mittag war dann jedoch wieder fast alles Weiss verschwunden, und wir machten uns wieder ab ins Tal, Richtung Spinas.

Von Naz (bei Preda) zur Furtschela Tschitta

Parkplatz einige hundert Meter unterhalb von Preda, gleich gegenüber der Unterführung unter der RhB-Strecke Bergün – Preda – Spinas – Bever.
Zuerst führt ein breiter Waldweg reicht zügig bergan, entlang des Rabigiugsa, später, nachdem der Pfad zum Lei Negr nach links abgezweigt und wir uns für den Wanderweg geradeaus zur Fuorcla Tschitta entscheiden, treffen wir erneut auf den Bach, der nun Ava da Tschitta heisst.

Allein die Bachlandschaften lohnen schon die Wanderung, selbst wenn man sich ab der flacheren Alpwiesen (2300 m. ü. M.) den sehr strammen Aufstieg (der aber keine weiteren Schwierigkeiten aufweist) nicht mehr auf sich nehmen will.

Die Aussicht von der Furtschela Tschitta ist allerdings absolut Spitze!

Cartans
Die drachenförmige Formation Cartans beim Aufstieg
Piz Kesch Uertsch 8710
Etwas unter der Furtschela da Tschitta, Blick nach Osten, v.l.n.r. Piz Kesch, Piz Üertsch, die Albula-Passstrasse, dahinter
ganz am Horizont die Eismassen des Ortler und am rechten Bildrand der Monte Cevedale
Piz Kesch 6755
Piz Kesch

Weitere Bilder von früheren Wanderungen um den Piz Ela hier

Entlang des Lavinuoz zur Fuorcla Zadrell

Auf dem Weg zur Fuorcla Zadrell geht es von Lavin teils entlang des Bachs Lavinuoz. Dieser wird gespeist von den Gletscher Vadret da Las Maisas und Vadret Tiatscha und fließt talwärts Richtung Lavin.
Die nahezu senkrechten Wände des Schwarzkopf, Verstanclahorn und Tiatscha scheinen, wenn man von Lavin heraufkommt, das Tal komplett zu verschließen. Hinter der unbewachten Chamanna Marangun zweigt allerdings links ein markierter Pfad ab, der recht steil über alte Gletschermoräne zur Fuorcla Zadrell auf 2751 m führt. Beim Abstieg gelangt man dann zur Vernala Hütte und weiter abwärts zum Berghaus Vereina.
Das ist sicherlich nichts für Wanderer, die sich nur ungerne über die groben, kunterbunt übereinanderliegenden Steinblöcke einen Weg von einem rotweißen Zeichen zum nächsten suchen möchten.

Piz Clünas von Ftan oder Scuol aus

Engadin im Nebel

Mit dem Sessellift von Ftan geht’s durch den Nebel. Auch als wir in Prui vom Lift stiegen, sah das Wetter noch bei weitem nicht so, wie man uns unten an der Kasse versichert hatte… Aber allmählich verschwand der Nebel dann doch um uns einen schönen Tag zu bescheren…

Bergbahnen Ftan oder Scuol

Nicht nur der Sessellift Ftan-Prui, auch die Bergbahn Scuol-Motta Naluns erlaubt einige Höhenmeter zu sparen.

Von Piz Clunas - Sicht auf Mischun Pitschen
Piz Urschai 6314
Paragliding Engadin 6326
Paraglider Engadin

Fuorcla Sesvenna

Von S-charl zur Fuorcla Sesvenna

Herbstzeitlose 6573

Von Scuol aus erreicht man auf einer schmalen, aber eindrucksvollen Straße S-charl, eine nur wenige Häuser umfassende Siedlung.
Die Herbstzeitlosen zeigen klar: Der Sommer ist vorbei!
Ein Parkplatz mit Ticketautomomat am Dorfeingang ist Startpunkt der Wanderung.

Piz Cristinas

Zuerst auf breitem Fahrweg steigt es gemächlich bergan dur das Val Sesvenna. Vorbei an der Alp Sesvenna kommt man unterhalb des Piz Cristinas und Piz Cornet an steilen Felswänden vorbei. Am Talende wird’s dann steiler. Eine Stue von etwa 150 m über Geröll und Schotter ist zu überwinden, bevor sich vom Grat die Sicht auf den Piz Sesvenna und einen kleinen türkisfarbenen See anbietet.

20210909 124316 5DS8568Sesvenna 1

Etwas weiter ist der Ausblick auf den Gletscher Sesvenna, und von links nach rechts, Muntpitschen 3161 m, Cima Valdassa , 3049 m und Piz Sesvenna, 3204 m

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An der Fuorcla Sesvenna, 2818 m, die auch die Grenze zu Italien ist zeigt sich ein neues Panorama mit dem Föllakopf 2890 m. Der Weg zeigt dann weiter nach unter zur Sesvennahütte.

Fuorcla Sesvenna
Föllakopf
vom Schadler zu Föllakopf

Von der Fuorcla Sesvenna führt ein markierter Wanderpfad ohne große Mühe hinaiuf zum Schadler, 2948 m, mit schöner Aussicht zum Piz Rims und Piz Cristanas.

Mungg unterwegs nach Chamanna Jenatsch

Meistens hört man die Murmeltiere, bevor man sie sieht… oder anders formuliert: Der aufrecht gehende Homo Sapiens in seiner farbigen Wanderkleidung ist weitaus sichtbarer in der kargen Gebirgslandschaft als die neugierigen, aber gut getarnten Murmeltiere.
Mehrere schrillen Pfiffe warnen die Artgenossen, dass in ihrem Revier Gefahr im Anzug ist. Ein einzelner Pfiff deutet allerdings, dass die Gefahr imminent ist, z.B. dass ein Adler sich gerade im Sturzflug nähert…

Würden die Murmeltiere ruhig weiterfressen, ohne Alarm zu schlagen, die überwältigende Zahl der Wanderer würde an ihnen vorbeilaufen, ohne sie zu sehen… Adler, Wolf, Fuchs oder Hund liessen sich jedoch wohl nicht so leicht davon abbringen, im Mungg eine leichte Beute zu finden…

Diesen neugierigen Gesellen haben wir – unterwegs zur Jenatschhütte beim Aufstieg von der Julier Pass-Strasse zur Fuorcla d’Agnel gegen 10 Uhr morgens beobachtet…

Übrigens: An warmen Sommertagen halten die Murmeltier während der heissen Mittagszeit Siesta… Zwar sonnen sie sich gerne, aber allzuviel Hitze mögen sie dann doch nicht und bevorzugen ihren schattigen Bau.

Mungg, Muntanella, Marmotte, Murmeltier, Marmot … ganz egal welche Sprache … sie sind mindestens genauso neugierig wie die Wanderer!

Hier gibt’s noch mehr Bilder: Murmeltiere vor der Jenatschhütte

Weisse Bäche um Chamanna Jenatsch

Weisse Bäche, kein Rätsel…

Wandert man von der Fuorcla d’Agnel hinunter zum Gletscherseeli des Vadret d’Agnel und weiter zur SAC Hütte Chamanna Jenatsch, trifft man (wie auch bei anderen Wanderungen in dieser Gegend) auf kleine Gebirgsbäche, von denen einzelne milchiges Wasser führen: die weissen Bäche; die wissenschaftliche Erklärungen hierzu findet ihr unter:

 https://www.youtube.com/watch?v=Ymey1jDvMj0

Auch in den News am Küchentisch der Jenatschhütte wurde dieses Phänomen schon besprochen…

Die farbenprächtigen gelb, ocker und roten Töne des Piz Traunter Ovas und des Piz Picuol sind, nachdem man das Video gesehen hat, dank dem schwefelhaltigen Gestein auch leicht zu verstehen.

Eine Wanderung von etwas über 3 Stunden hierher führt vom Parkplatz unterhalb des Hospizio La Veduta an der Julier Pass-Strasse ab 2205 m ü. M. über die Fuorcla d’Agnel 2990 m ü. M. zum türkisfarbenen Gletschersee des Vadret d’Agnel.
Von hier ist’s dann noch eine gute halbe Stunde bis zur Jenatschhütte.

weisse Baeche
Weisser Bach vor dem Piz Traunter Ovas
Weisser Bach Piz Traunter Ovas 8189
Piz Picuol 8197
Nach dem Abstieg vom Gleschersee des Vadret d’Agnel gelangt man zur Chamanna Jenatsch (70 Betten)
Chamanna Jenatsch
Chamanna Jenatsch, links der Piz Picuogl

Felsentor am Julierpass

Und endlich – ein Projekt am Felsentor beim Julierpass

Felsentor
Felsentor
Arche

Das Projekt UND ENDLICH am Felsentor nahe der Julierpass-Strasse.
Man erreicht das Felsentor nur, wenn man bereit ist, zu wandern.

Die kürzeste Wanderung für von der Julierpass-Strasse aus.

Ein Parkplatz befindet sich an der Tafel der SAC Hütte Chamanna Jenatsch, kurz bevor man von Bivio herauf das Hospizio La Veduta erreicht. Von hier wandert man anderthalb bis zwei Stunden.

Die Wanderer, die von der Chamanna Jenatsch über die Fuorcla digls Leget hinunter nach Bivio, Marmorera oder Alp Flix wollen (zum Beispiel auf dem Alpenpässe-Weg), führt der WAnderweg kurz vor der Fuorcla digls Leget fast bis zum Felsentor. Der Umweg dürfte kaum 300 m betragen.

Mit Verspätung….

Eigentlich hätte das Projekt schon im Juli aufgebaut werden sollen. Da jedoch am Felsentor ein Turmfalkenpaar nistete, verschob sich das ganze auf Mitte August, um die Brut nicht zu gefährden.

Wir waren am 18.8 dort und wunderten uns über all die Leute vor Ort. Selbst das SRF war mit Mikrofon und Kamera präsent…

Offizielle Eröffnungsdatum war erst der 19. August, somit hatte wir wohl eine Sneak Preview Ehre.

Letzter Tag von UND ENDLICH wahrscheinlich am 24. September… aber, wie so oft, besser man informiert sich vorher!

Update: Am 28. September sind wir unterhalb des Felsentors vorbeigewandert, die Uhr ist inzwischen wieder entfernt worden!

Weitere Fotos rund um die Jenatschhütte hier



arch
Fuorcla digls Leget

Von Bivio, Marmorera oder Alp Flix über die Fuorcla digls Leget, 2709 m, dann etwas weiter unten am Felsentor vorbei (kleiner Abstecher von der markierten Wanderung).
Anschliessend bis auf 2537 m weiter absteigen. An der Weggabelung beschildert: Nach Süden zur Julier-Pass-Strasse oder nach Norden über die Fuorcla d’Agnel, knapp 3000 m, und wieder nach unten bis zur höchstgelegenen SAC-Hütte Graubünden, die Chamanna Jenatsch.

Fuorcla D'agnel
Aussicht von der Fuorcla d’Agnel Richtung Felsentor und Julier Pass-Strasse

Cooler Gletschersee des Vadret d’Agnel

Piz Picuogl 3333 m
tauender Gletschersee des Vadret d’Agnel vor dem Piz Picuogl

Gletschersee Vadret d’Agnel

Am Gletschersee des Vadret d’Agnel, nach einem langen Winter – schon im September 2020 hatte es viel Schnee gegeben – schmilzt der Schnee nun schnell. Anfang Juli taut der See recht schnell auf.
Vor dem orangefarbenen Hang des Piz Picuogl sticht das türkisblaue Wasser des Seelis ins Auge der Wanderer, die sich durch die teils sehr weichen Schneemassen von der Fuorcla d’Agnel hinab zur Jenatschhütte kämpfen.

Piz Bever spiegelnd
Gletschersee mit den Hängen des Piz Jenatsch
Gletschersee bei Jenatschhuette
Vadret d'Agnel mit Traunter Ovas
Piz Bever 7740
Gletschersee Vadret d'Agnel 6077
Eis Vadret d'Agnel 7811
Gletschersee mit Traunter Ovas 7819 Panorama
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Hier sind noch einige Sommerbilder dazu

Monochrome Prints Graubünden

20210107 155402 NIK2685 Alvaneu copy
Alvaneu Dorf – Sontg Antoni

Monochrome Fotos…

in Graubünden in monochrome? Manchereiner wird erstaunen: Warum stahlblauem Himmel oder goldgelben Lärchen im Herbst die Farbe rauben? wird man sich fragen… aber seht es euch einfach mal an:

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Tschividains – zwischen Lenzerheide und Lantsch/Lentz
20210215 135605 5DS7544BW Heinzenberg copy
Heinzenberg – beim Bischolpass, Blick ins Safiental
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Plang Bel Gionda – bei Alp d’Err

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Die Gipfel um den Piz d’Err
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Piz Linard
20201013 120713 DSC5832 Piz Mitgel copy
Bilck von Val d’Err zum Piz Mitgel
20201008 131705 5DS6876 Chants dir Seen copy
von Sella da Ravais-ch hinunter nach Chants
20201006 133823 5DS6776 Lenzerhorn copy
Blick zum Lenzerhorn, im Tal sieht man Lantsch
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Piz Toissa von Ziteil aus
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Blick auf Piz Forbesch von Ziteil aus
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Weisser See des Vadret d’Agnel, Blick Richtung Chamanna Jenatsch

Southern Patagonia

Southern Patagonia

monochrome prints from Argentina and Chile

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From Ushuaïa: Vinciguerra Glacier an Laguna Los Tempanos

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Parque Nacional Torres del Paine – Chile

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Parque Nacional Los Glaciares (Cerro Torre, Cerro Fitz Roy, Huemul Glaciar) – Argentina

More pictures here!

Henry, der Samojede

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Célia adoptierte den Samojeden Henry Mitte Juni 2020 bei Samojede in Not.
Der Hund kam durch die Hilfe vom eingetragenen Verein aus Bulgarien, wo man ihn als kranken Strassenhund aufgelesen und medizinisch versorgt hatte. Corona-bedingt war die Reise des etwa einjährigen Tieres nach Düsseldorf nicht unproblematisch, die Beschränkungen der Fahrt Schweiz-Deutschland-Schweiz verzögerten die Adoption des Samojeden Rüden noch um einige Wochen.

Jetzt lebt er mit Célia in Davos… Ein Leben auf 1500 m ü. M. sowie viel Natur in den Bündner Bergen bieten einem Hund, der rassemässig zu Sibirien gehört, wohl einen idealen Lebensraum. Richtig wohl fühlt er sich in den Wintermonaten, sowie im Sommer auf den Firnfeldern im Hochgebirge.

Graubünden: Winter 2021

01/2021

Bischolpass Heinzenberg
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Magic Snow
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Der Winter 2020-2021 brachte in Graubünden (wie auch in anderen Teilen de Schweiz) gewaltige Mengen an Schnee. Zudem war es ab Mitte Dezember 2020 recht frostig. Bis Anfang Februar stiegt auf 1500 m die Temperatur kaum über null Grad.

Fotos aus der Umgegend von Lantsch/Lenzerheide, Alvaneu, Heinzenberg/Thusis, Cunter/Savognin.

Stillleben – Chilenische Friedhöfe

Stillleben – Chilenische Gräber

Chilenische Friedhöfe in Patagonien sind weit davon entfernt, den europäischen Parkanlagen zu ähneln. Nichts ist dem Besucher hier ferner als marmorne Mausoleen, polierte Granitplatten oder vergoldete Grabinschriften, wie man sie des öfteren auf westeuropäischen Friedhöfen vorfindet..

Chilenische Gräber sind meist überdacht mit einer kleinen Hütte, Gartenhäusern gleichenden Konstruktionen, erstellt aus Materialien, die die Verwandten gerade zur Hand hatten: Holz, Blech…

Diese “Häuser” dienen ausschliesslich dem Schutz des geschmückten Grabmals: Durch die Fensterscheibenm in denen sich wieder andere Grabmäler spiegeln, sieht man Unmengen von künstlichen Blumen, daneben in buntem Durcheinander Fotos des Verstorbenen, Dinge, die zu seinem Leben gehörten, Fotos, Wimpel, Orden, vielleicht eine Puppe oder ein Spielzeugauto, dazu noch Rosenkranz sowie Gipsfiguren verschiedenster Heiligen…

Die Wächter der l’île de Milliau

Das Castel liegt zwischen der Pointe de Bihit und dem Hafen von Trébeurden gegenüber der Insel Milliau und ist ein vorgelagerter Hügel aus Granit und Grün.
Auf seiner Südwestseite können Sie einen Felsen entdecken, der, von den Elementen geformt, einen Steinkoloss zeigt, eine Figur mit schattiger Augenbraue, dem der Vollksmund den Namen “Père Trébeurden” verliehen hat.

Andere Felsen können, abhängig vom Blickwinkel und dem Sonnenschein des Augenblicks, imposante Figuren wie die Skulpturen der Osterinsel beschwören. Ich erlaubte mir, einen Namen für sie zu finden …


    

Das herrliche Trégastel

Der herrliche Ort Trégastel westlich von Ploumanac’h ist ein guter Ausgangspunkt, um die Côte de Granite Rose zu erkunden. Aber vor allem der schöne Strand sowie die von den Angriffen des Meeres geschliffenen rosa Felsblöcke aus Granit ziehen die Besucher an.

Hier sind einige Farbaufnahmen, die Ende 2020 aufgenommen wurden.

La Maison du Phare – Côte de Granite Rose

Auf dem Sentier des Douaniers, dem Pfad der Zöllner, in der Nähe des Leuchtturms von Ploumanac’h gelegen, steht das Haus des Leuchtturms, la Maison du Phare, mit seinen geschlossenen Fensterläden – einer der Anlaufpunkte für Fotografen …
genau wie Granitblöcke in Form eines menschlichen Kopfes, eines Pilzes oder einer Ente…
Weiter nach Trégastel, es gibt noch andere!